Porträt der Vital-Apotheke: Drei Gründe und ein Zukunftskonzept

Warum gerade jetzt ein Apothekenumbau? In Zeiten, in denen jedes Jahr rund 500 Apotheken schließen müssen und eine Erhöhung des Apothekenhonorars auf sich warten lässt? Diese Frage haben Apothekerin Tatjana Buck und Apothekeninhaber Martin Buck schon oft gehört, wenn sie vom Umbau ihrer Vital-Apotheke berichten. Noch dazu, wenn man weiß, dass die Apotheke erst seit 2013 in diesen Räumen ist. War nach zwölf Jahren wirklich schon ein Umbau fällig? „Nein“, sprudelt es aus Tatjana Buck zusammen mit einem Lachen heraus. Dennoch hatte das Apothekerehepaar mehrere handfeste Gründe für ihre Umbau-Idee.

  • Tschernobyl, 26. April 1986

    Der „größte anzunehmende Unfall“ wurde Realität, als vor 40 Jahren Block 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Was passiert ist, was die Folgen waren und was bei ähnlichen Fällen heute geschehen würde, lesen Sie hier.

  • Apotheker darf DrAnsay-Rezepte nicht beliefern

    Ein Apotheker darf Rezepte, die über DrAnsay ohne persönlichen Kontakt zwischen Verordner und Kunden ausgestellt wurden, nicht entgegennehmen und beliefern. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden. Geklagt hatte die Apothekerkammer Nordrhein. Sie appelliert an Apotheken, sich nicht an offensichtlich rechtswidrigen Geschäftsmodellen zu beteiligen.

  • Auf der Zielgeraden: BTK-Inhibitor bei MS, neue Gentherapie und siRNA

    In ihrer April-Sitzung gibt die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Startschuss zur Zulassung für drei neue Arzneimittel. Neben einem Bruton-Tyrosinkinase-Hemmer zur Behandlung der sekundär progredienten multiplen Sklerose (MS) erteilt der Ausschuss für Humanarzneimittel auch ein positives Votum für eine neue Gentherapie zur Behandlung der spinalen Muskelatrophie sowie für eine siRNA.

  • Phagro: EU-Stellungnahme interessengeleitet und sachlich unzutreffend

    Die Bundesregierung will EU-Arzneimittelversendern und ihren Logistikdienstleistern mehr Pflichten bei der Temperaturkontrolle auferlegen. Der EU-Kommission gehen die geplanten Maßnahmen aber zu weit. Dem widerspricht nun der Großhandelsverband Phagro. Er fordert die Bundesregierung auf, die geplanten Änderungen konsequent umzusetzen.

  • Adipositas auch bei Kindern nie harmlos

    Eine Adipositas-Behandlung muss im Kindesalter beginnen, eine gesunde oder harmlose „Adipositas“ gibt es nicht. Selbst wenn Kinder in der Kindheit (noch) normale metabolische Werte (Triglyceride, Nüchternblutzucker) haben, erkranken sie im frühen Erwachsenenalter signifikant häufiger an Bluthochdruck, Diabetes und Dyslipidämien.

  • Freie Apothekerschaft bringt die Länderliste vors Bundesverfassungsgericht

    Die „Freie Apothekerschaft“ will sich nicht damit abfinden, dass das Oberverwaltungsgericht Münster das Bundesgesundheitsministerium nicht zu einer umgehenden Anpassung der Länderliste verpflichtet hat. Sie will deshalb jetzt vor das Bundesverfassungsgericht ziehen.