Mein liebes Tagebuch

2026 wird das Jahr der Apothekenreform – fragt sich nur, wie die Reform am Ende des parlamentarischen Wegs aussehen wird. Wird die Abda mit ihren Argumenten die Gesundheitspolitik überzeugen, dass am Gesetzestext kräftig nachgebessert werden muss? Und was wird aus der Fixumserhöhung? Ein Blick hinter die Kulissen der Abda zeigt: Es knirscht im Gebälk des Ehrenamts. Und das Hauptamt ist neu aufgestellt, es muss sich erst warm laufen. Dabei müsste doch gerade das Zusammenspiel der beiden Ebenen geschmeidig funktionieren – es geht um die Zukunft der Apotheken. Werden am Jahresende wieder 500 oder mehr Apotheken von der Bildfläche verschwunden sein?

  • Zulassung für das zweite Wocheninsulin

    Am 20. August 2026 wurde mit Insulin efsitora alfa das zweite ultralangwirksame Insulin zugelassen. Warum ist dieses nur für Typ-2-Diabetiker geeignet und warum ist es in der Schwangerschaft kontraindiziert?

  • Ab nächster Woche: Neue Abrechnung für Impfungen

    Für Apotheken, die Grippe- und Corona-Schutzimpfungen anbieten, gilt ab dem 1. September eine neue Vergütung. Was sich ändert und wie abgerechnet wird, hat der Deutsche Apothekerverband in einem Leitfaden zusammengefasst.

  • IhreApotheken.de kooperiert mit nebenan.de

    Das soziale Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de kooperiert jetzt auch mit IhreApotheken.de (iA.de). Das Ziel: lokale Apotheken und ihre Leistungen in der Nachbarschaft digital sichtbarer machen.

  • Remibrutinib: effektiv bei chronischer spontaner Urtikaria

    Remibrutinib (Rhapsido®) ist ein selektiver und irreversibler Inhibitor der Brutonkinase. Bei Patienten mit der Autoimmunerkrankung chronische spontane Urtikaria verhindert er die Degranulation von Mastzellen und Basophilen und damit die durch Immunglobulin E oder G initiierte Freisetzung von proinflammatorischen Mediatoren. Bei den Behandelten kann somit die Symptomatik mit Rötungen, Juckreiz sowie Quaddelbildung unterdrückt werden.

  • Streit um Erstattung von Cannabis-Extrakten

    Nachdem Cannabis-Blüten aus der Erstattungsfähigkeit der gesetzlichen Krankenkassen herausgeflogen sind, stellt sich für viele Patient*innen und Leistungserbringer*innen die Frage, welche geeigneten Alternativen in Form von Extrakten verfügbar und erstattungsfähig sind. Doch dazu gibt es weiterhin einigen Klärungsbedarf.

  • E-Scooter-Fahrer verunfallen anders

    Seit einigen Jahren sind auf den Straßen neben Motorrädern und Fahrrädern mit den E-Scootern noch weitere Zweiräder anzutreffen. Eine Studie aus England zeigt: Wer mit diesen unterwegs ist, hat ein deutlich höheres Risiko für Kopfverletzungen als andere Zweiradfahrer.