Mein liebes Tagebuch

Wie geht’s denn nun weiter mit der Honorarerhöhung? Warken hat’s der FAZ verraten: Es soll erstmal über Bürokratieabbau geredet werden. Und dann schaun mer mal. Währenddessen rollt die Schließungswelle im Land weiter, das Apothekensterben wird zur Normalität. Und ja, Zweigapotheken hält das BMG für „geboten“. Aber gegen solche Vorhaben und für die Honorarerhöhung hat die Abda noch Pfeile im Köcher, sprich weitere Eskalationsstufen. Noch mehr Dampf macht dagegen das Ministerium bei der Digitalisierung, die Direktabrechnung ist das neue Zauberwort. Werden bald Rechenzentren überflüssig? Eher nicht. Und was hilft gegen die Online-Versender? Sollten wir da nicht mal über die Länderliste reden und die Niederlande streichen? Die Gerichte haben’s da nicht eilig. Wir wussten es ja, die Länderliste ist nicht mehr als ein Placebo. Ob die makabren Abda-Posts auf Insta gegen den Online-Handel helfen?

  • Mehrheit der Deutschen offen für Impfen in der Apotheke

    Apotheken können nun eine Reihe weiterer Impfungen anbieten. Das empfinden die meisten Deutschen als gut. Der Pharmahersteller Pfizer sieht darin viel wirtschaftliches Potenzial – auch für die Apotheken vor Ort.

  • NARZ überträgt Rezeptabrechnung an AVN

    Die regulatorischen Anforderungen steigen, man will innerhalb der Firmengruppe bündeln: Das NARZ überträgt die Rezeptabrechnung seiner Mitglieder an die Apotheken-Verrechnungsstelle Dr. Carl Carstens GmbH & Co. KG.

  • Ceperognastat verfehlt klinisches Ziel

    Während zugelassene Alzheimer-Antikörper an β-Amyloid ansetzen, soll der orale OGA-Hemmer Ceperognastat die Tau-Pathologie indirekt beeinflussen. In einer Phase-II-Studie veränderte er zwar mehrere Biomarker in die erwartete Richtung, bremste die klinische Verschlechterung jedoch nicht.

  • Fall 37 „Medikation unter der Lupe“: Aufzeichnung jetzt verfügbar

    Am 29. Juli 2026 fand die 37. Ausgabe des Webinars „Medikation unter der Lupe“ statt. Für DAZ-Abonnenten steht die Aufzeichnung jetzt zur Verfügung.

  • Kassen zahlen nicht mehr für Cannabisblüten und Homöopathie

    Gesetzlich Versicherte – auch Kinder – haben ab sofort keinen Anspruch mehr auf die Versorgung mit homöopathischen oder anthroposophischen Arzneimitteln. Für Cannabisblüten zahlen die Kassen ebenfalls nicht mehr. Apotheken müssen also aufpassen, sollten ihnen noch Kassenrezepte vorgelegt werden.

  • Nach Spahns Rücktritt: Das Personal-Tohuwabohu

    Das Personalkarussel in Berlin dreht sich so schnell, dass es schwierig ist, den Überblick zu behalten. Zwei Erkenntnisse gewinnt DAZ-Chefredakteur Dr. Benjamin Wessinger daraus.