Der Protest – rund 23.000 Apothekerinnen, Apotheker, PTA und PKA sind auf die Straße gegangen, um für ein höheres Fixum und für eine zukunftsweisende Apothekenreform zu kämpfen. Und viele Apotheken hatten am Protesttag geschlossen. Danke an alle, die dabei waren. Klar, es hätten immer mehr sein können. Die Medien haben die Proteste wahrgenommen, vom BMG war nichts zu hören. Der Spitzenverband der Kassen versuchte zu kontern: Das Apothekenhonorar steige doch jährlich aufgrund höherer Preise und vieler Zuschläge. Und die Barmer versucht zu beweisen, dass mehr Geld für Apotheken nicht zu rechtfertigen sei, da trotz Apothekensterben noch genug Apotheken in zwei oder sechs Kilometern Entfernung erreichbar seien – will wohl heißen: Es können getrost noch weitere Apotheken sterben. Geht noch mehr Zynismus? Und derweil dürfen sich Kassenmitarbeitende und vor allem die Vorstände über jährlich steigende Gehälter freuen – gespeist aus den Portemonnaies der Versicherten.
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Der im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz festgelegte dynamische Herstellerabschlag alarmierte die Pharmahersteller. Eli Lilly kündigte darauf an, die Investitionen im Werk in Alzey zu halbieren – der Bau schreitet dennoch wie geplant voran.
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