Mein liebes Tagebuch

Wird die Apothekenreform nachgebessert? Nach der Anhörung im BMG wollen einige Insider eine gewisse Bereitschaft des Ministeriums gespürt haben. Wirklich? Warten wir’s ab, ob und was noch kommt. Die Abda hat jedenfalls ihre drei größten Schmerzpunkte bei dieser Reform deutlich gemacht. Man setzt auf weitere Gespräche, „wir eskalieren nicht“. Erst mal soll eine sanfte Kampagne kommen, damit sich die Politik an den Koalitionsvertrag erinnert. Abda-Justiziar Tisch mahnt, der Reform nicht voreilig zuzustimmen: Es gibt etliche Punkte in der Reform, die das Regelwerk der Apotheken zum Einsturz bringen könnten, „dann wäre der Ast abgesägt, auf dem die Apotheken sitzen“. Am Ast sägen bereits einige Medien und die Versandhäuser: 10.000 Apotheken sind genug, den Rest erledigen die Versender, tönt es vom Versender Redcare. Und eine Drogeriemarktkette informiert ihre Kundinnen und Kunden. Bald können sie OTC über dm bestellen.

  • Handcremes: Für die Hände nur das Beste

    Rau, schuppig, rissig: so erscheinen Hände oft. Kein Wunder – sind sie doch täglich Umwelteinflüssen ausgesetzt. Sonne, Kälte und aggressive Reinigungsmittel strapazieren die Haut der Hände und auch im Beruf wird sie stark beansprucht. Hier hilft die regelmäßige Pflege mit der passenden Handcreme.

  • Deprescribing: Weniger ist manchmal mehr

    Deprescribing ist mehr als Absetzen: Prof. Dr. Petra Thürmann hielt beim Fortbildungstag der AdkÄ in Berlin ein Plädoyer für weniger Arzneimittel.

  • apoBank investiert in Abrechnungsdienstleister

    Die apoBank will ihre strategische Position als Bank der Gesundheit stärken und investiert in mehrere Rechenzentren.

  • Unabhängigkeit vom Rezeptumsatz – geht das?

    Die Honorarerhöhung lässt auf sich warten. Bleibt nur die Flucht nach vorn und sich ein Stück weit vom Rezeptumsatz unabhängig zu machen. Genau darum ging es beim Independence Day für Apotheken: Apothekerinnen und Apotheker, die mit innovativen Themen betriebswirtschaftlich erfolgreich sind, stellen ihren Weg zum Erfolg vor.

  • Gefährliche Müdigkeit

    Menschen mit übermäßiger Tagesschläfrigkeit und unkontrollierbaren Schlafattacken leiden möglicherweise an Narkolepsie. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber einmal diagnostiziert, lässt sie sich gut behandeln. Ende 2025 ist die neue S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie erschienen, die einige in den vergangenen Jahren neu zugelassene Arzneimittel und Erkenntnisse aus Langzeitstudien zu bereits zugelassenen Arzneimitteln nennt.

  • Mein liebes Tagebuch

    Der Endspurt beginnt, 1. Lesung für die Apothekenreform. Aber das Ziel ist noch leicht im Nebel. Die Fixumserhöhung ist zwar versprochen (Warken: „Wir werden es tun“, Freude bei der Abda), aber mit kleinem Vorbehalt namens Finanzkommission – da könnte noch was passieren. Außerdem sind nach wie vor im Rennen: die PTA-Vertretungsregelung zur Probe, Zweigapotheken als…