Mein liebes Tagebuch

Die Apothekenreform: Vollkatastrophe, Lauterbachs Gruselpläne, alter Wein in neuen Schläuchen und Systemwechsel – nur einige Einschätzungen zur Reform aus Kammern und Verbänden. Ganz klar: Die Reform darf nur kommen mit einer Fixumserhöhung und ohne PTA-Vertretung. Eine Politikerin will da noch was drehen und das höhere Fixum und ein Rx-Verbot „hineinverhandeln“, eine andere allerdings spürt „Ärger, Wut und Enttäuschung“ der Apothekerschaft und will den Bund in Bahnen lenken. Die Apothekers denken dagegen bereits an Proteste, aber erst, wenn nichts mehr hilft. Könnte eine Abda ohne Kammern da mehr bewirken, will ein Apotheker wissen und fordert den Austritt seiner Kammer aus der Abda. Und im realen Leben hat Kaufland schon einen Medical-Room eröffnet und dm läuft sich für den OTC-Versand warm.

  • Nadelwechsel in der Tumortherapie

    Checkpoint-Inhibitoren (CPI) haben die Therapie vieler solider Tumore revolutioniert. Kürzlich sind drei Checkpoint-Inhibitoren in subkutaner Darreichungsform zugelassen worden, deren Formulierung und Anwendung gegenüber den intravenös zu applizierenden Pendants Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufweisen.

  • ARMIN vorerst ausgesetzt: KV Thüringen sieht Klärungsbedarf

    Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen hat der DAZ mitgeteilt, die Verhandlungen über eine Fortführung der Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen vorerst ausgesetzt zu haben. Hintergrund ist das Kompetenzgerangel beim von der Regierung geplanten Primärversorgungssystem.

  • Schluss mit der Erstattung für Homöopathie und Co.?

    Mit ihrem GKV-Sparpaket plant die Bundesregierung, den Krankenkassen die Erstattung von homöopathischen und anthroposophischen Leistungen zu streichen. Bei einigen Demonstranten am Brandenburger Tor in Berlin kommt dieser Plan nicht gut an. Auch für manche Apotheken wird das Vorhaben Folgen haben.

  • GKV-Defizit steigt neben Protesten gegen Sparpaket

    Das Sparpaket der Koalition für stabile Krankenkassenbeiträge startet ins Gesetzgebungsverfahren – begleitet von Widerstand gegen Kürzungen. Gleichzeitig gibt es neue Prognosen für ein noch höheres Defizit.

  • Kassen zahlen Metformin, Agomelatin, Vortioxetin und Ivabradin

    Ärzt*innen können Long- und Post-COVID-Patienten ab sofort Metformin, Ivabradin, Agomelatin und Vortioxetin off-Label verordnen. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Bei postinfektiöser ME/CFS wird Agomelatin künftig auch erstattet.