Das BMG bleibt stur: PTA-Vertretungsbefugnis bleibt, Light-Apotheken in Form von Zweigapotheken sollen kommen und ein höheres Honorar gibt’s erst mal nicht – die Apothekers kriegen eh schon genug mit Skonti und Nachtdienstzuschlägen, meint das BMG. Warken will sich aber um die E-Rezept-Pannen kümmern, „versprochen“! Aber nicht um die 15 Jahre alte Länderliste: Die derzeitigen Anforderungen an EU-Versender seien ausreichend. Wir nennen es Versender-Pampern. Und wo bleibt die Novellierung der Apotheker-Ausbildung? Werden bald nur noch Vintage-Apothekers ausgebildet? Und warum gibt es eigentlich noch keine Fobi-App zur Doku der eigenen Fortbildung? Der einzige Lichtblick der Woche: Die Wettbewerbszentrale klagt gegen dm und den Arzneimittelverkauf.
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Nadelwechsel in der Tumortherapie
Checkpoint-Inhibitoren (CPI) haben die Therapie vieler solider Tumore revolutioniert. Kürzlich sind drei Checkpoint-Inhibitoren in subkutaner Darreichungsform zugelassen worden, deren Formulierung und Anwendung gegenüber den intravenös zu applizierenden Pendants Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufweisen.
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ARMIN vorerst ausgesetzt: KV Thüringen sieht Klärungsbedarf
Die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen hat der DAZ mitgeteilt, die Verhandlungen über eine Fortführung der Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen vorerst ausgesetzt zu haben. Hintergrund ist das Kompetenzgerangel beim von der Regierung geplanten Primärversorgungssystem.
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Schluss mit der Erstattung für Homöopathie und Co.?
Mit ihrem GKV-Sparpaket plant die Bundesregierung, den Krankenkassen die Erstattung von homöopathischen und anthroposophischen Leistungen zu streichen. Bei einigen Demonstranten am Brandenburger Tor in Berlin kommt dieser Plan nicht gut an. Auch für manche Apotheken wird das Vorhaben Folgen haben.
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GKV-Defizit steigt neben Protesten gegen Sparpaket
Das Sparpaket der Koalition für stabile Krankenkassenbeiträge startet ins Gesetzgebungsverfahren – begleitet von Widerstand gegen Kürzungen. Gleichzeitig gibt es neue Prognosen für ein noch höheres Defizit.
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Kassen zahlen Metformin, Agomelatin, Vortioxetin und Ivabradin
Ärzt*innen können Long- und Post-COVID-Patienten ab sofort Metformin, Ivabradin, Agomelatin und Vortioxetin off-Label verordnen. Die Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung. Bei postinfektiöser ME/CFS wird Agomelatin künftig auch erstattet.
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Fußballfieber / 75 Jahre BPI / Beraten zu Vitamin B12
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