Mein liebes Tagebuch

Der Endspurt beginnt, 1. Lesung für die Apothekenreform. Aber das Ziel ist noch leicht im Nebel. Die Fixumserhöhung ist zwar versprochen (Warken: „Wir werden es tun“, Freude bei der Abda), aber mit kleinem Vorbehalt namens Finanzkommission – da könnte noch was passieren. Außerdem sind nach wie vor im Rennen: die PTA-Vertretungsregelung zur Probe, Zweigapotheken als abgespeckte Light-Apotheken und mehr Impfungen, auch Tot-Impfstoffe, und einige Rx-Arzneimittel aus Apothekerhand, was der Ärzteschaft alles gar nicht gefällt. Die Kassenverbände poltern und meinen, die Apotheken kriegen schon genug. Und die Grünen sagen, eine Milliarde mehr in der Gießkanne für die Apotheken ist nicht drin, basta. Daher ruft die Abda: Auf zum Protestfrühling mit ganztägiger Apothekenschließung, Online-Petition und Kampagnenrummel: „Uns gibt’s nicht zum Nulltarif!“ Bei aller Freude über viele Versprechen: Wir sind noch nicht am Ziel!

  • Wenn das Nasenspray zum Herzstillstand führt

    Ein Sprühstoß mehr wird schon nicht schaden – oder doch? Der Fall eines jungen Mannes zeigt, dass die Überdosierung nasaler alpha-Sympathomimetika lebensbedrohlich werden kann. Auch bei lokaler Anwendung sind die vasokonstriktive Wirkung von Oxymetazolin und Co. und die möglichen Folgen auf das Herz-Kreislauf-System nicht zu unterschätzen.

  • Preis: Apothekenschwächung durch die Hintertür

    Zweieinhalb Stunden waren an diesen Montagnachmittag für die öffentliche Anhörung zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz angesetzt. Auch Abda-Präsident Thomas Preis kam zu Wort. Auf Nachfrage eines AfD-Abgeordneten erklärte er, warum der geplante höhere Kassenabschlag die Apotheken schwächt.

  • Wobenzym jetzt unter dem Dach der Dermapharm

    Das Enzympräparat Wobenzym ist laut einer Mitteilung vom heutigen Montag ab sofort Teil des Produktportfolios der Dermapharm AG. Mit der Integration in das etablierte mittelständi-sche Pharmaunternehmen werde die über 50-jährige Erfolgsgeschichte von Wobenzym® konsequent fortgeführt, vor allem aber werde die langfristige Lieferfähigkeit und Verfügbar-keit des Präparats sichergestellt, heißt es.

  • Generika: Versorgungsanteil steigt, Erträge sinken

    Der mit Abstand größte Teil der Arzneimittel, die in unserem Gesundheitssystem zum Einsatz kommen, sind patenfrei. Doch da Generika durch immer höhere Rabatte immer weniger kosten, könnten Teile dieser Versorgungsstruktur zusammenbrechen, warnt Pro Generika.

  • Asthma und COPD: Wer braucht Biologika?

    Beta-2-Sympathomimetika, Muscarin-Rezeptorantagonisten und Glucocorticoide. Diese Arzneimittel bilden nach wie vor die Basis der inhalativen Therapie von Asthma und COPD. In den letzten Jahren kamen Biologika als neue Therapieoptionen hinzu – und bieten die Chance auf eine personalisierte Behandlung bei schweren obstruktiven Atemwegserkrankungen.